Gemeinden des Gebiets

Alto Sermenza

Rimasco befindet sich an der Stelle, an der die Bäche Egua aus Carcoforo und Sermenza aus Rima zusammenfließen.Die Besonderheit dieses Dorfes, das innerhalb des Naturparks Alta Valsesia liegt, ist der See, der 1925 zur Energieproduktion geschaffen wurde und seit damals aufgrund seiner fischreichen Wasser, in denen sich herrliche Forellen tummeln, Scharen von Anglern anzieht.

Seit Mai 2014, auf der Alpe Campo arbeitet die Rodelbahn.

Über den bequemen Saumpfad, der in die Ortschaft Dorca führt, kann man diese Siedlung aus dem 14. Jahrhundert, die interessante Walsermerkmale trägt, ganz einfach besichtigen.

Die Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert ist dem Hl. Jakob geweiht und beherbergt einen Barockaltar und ein kostbares Gemälde aus der Schule von Gaudenzio Ferrari.

 

SAN GIUSEPPE

Gehört zum Gebiet des Naturschutzgebietes Parco Naturale Alta Valsesia und befindet sich an jener Stelle, an der der Bach Nonaj in die Sermenza einmündet. Sehr schön ist der Weg, der von diesem Ort aus nach „Bocchetta della Moanda" und schließlich nach Alagna führt.

Besonders interessant ist die Pfarrkirche von 1750, die dem Hl. Josef geweiht ist und in der sich Fresken von Orgiazzi und Gemälde von Avondo befinden.

RIMA

Dies ist das letzte Dorf des Sermenzatals und das höchstgelegene des gesamten Sesiatals: es wird vom Berg Tagliaferro beherrscht und ist Teil des Naturparks Alta Valsesia.

Rima wurde um das 14. Jahrhundert von Walsern aus dem Schweizer „Vallese" gegründet, die sich hier angesiedelt hatten. Typisch sind die Siedlungen mit großen Balkonen und weiten Bogengängen, die als „lobbie" bezeichnet werden, aber auch die traditionellen Kleider und die Bauweise im Allgemeinen.

Die Familien von Rima genossen im 19. Jahrhundert einen sehr guten Ruf, als sie mit ihrer „Geheimkunst", dem unechten Marmor die Paläste verschiedener europäischer Hauptstädte dekorierten. Diese Technik wurde durch die Ausstellungen und mittels Kursen der „Scuola del marmo artificiale" wieder aus der Versenkung geholt. Die Genialität und Kreativität dieses Volkes bezeugen auch zahlreiche Werke: die Kapelle „Madonna delle Grazie" aus dem 15. Jahrhundert mit einem Fresko aus dieser Zeit, ein vergoldeter Holzaltar des 17. Jahrhunderts und Gemälde von Tanzio da Varallo, Peracino und Orgiazzi; die Pfarrkirche „Parrocchiale di San Giovanni Battista"mit Fresken von Orgiazzi und Borsetti; die Kapelle „San Nicolao" aus dem 17. Jahrhundert. Außerdem ist es möglich, auf Anmeldung die Gipsfigurensammlung der „Gipsoteca Pietro della Vedova" zu besichtigen.

Sehr schön ist es auch, sich auf einer Trekkingtour in den Naturpark zu begeben, so zum Beispiel in Richtung der Hütte „Rifugio Vallè" oder zum „Colle del Piccolo Altare" aufzusteigen oder der Route der „Grand Tour des Alpes" (GTA) zu folgen, den „Colle del Mud" zu überqueren und so nach Alagna zu gelangen.


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