Gemeinden des Gebiets

Asigliano

Das ist einer der für die Provinz Vercelli charakteristischsten Orte, wahrscheinlichrömischen Ursprungs.

Die Pfarrkirche„Parrocchiale di Santa Maria Assunta"ist das wichtigste Gebäude der Stadt. Sie wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert erbaut und schließlich im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Ihre neoklassizistische Fassade stammt nämlich aus dem Jahr 1818 tet. Die darunter befindliche Mauer bildet zusammen mit einem zylindrischen Turm einen letzten Überrest der alten Befestigungsmauern. Den Hochaltar aus Marmor schmückt ein Silbertabernakel; ebenso interessant sind auch die beiden anderen barocken Seitenaltare, hinter dem einen das Altarbild des „Sacro Cuore" mit dem Heiligen Josef, der Heiligen Theresa und den Seelen des Fegefeuers, ein Werk von Giuseppe Sateffanina und hinter dem anderen das Altarbild der „Vergine del Rosario" von Giuseppe Porta. Die Orgel stammt von den Brüdern Serassi (1854).

Nicht versäumen sollte man die Kirche„Chiesa di San Vittore"(Hl. Viktor), gleich in der Nähe des Friedhofs, in der das Renaissance-Fresko der„Madonna del latte" (Stillende Madonna)der Vercelleser Schule bewundert werden kann.

DIE OCHSENRENNEN

Seit 1436, immer zum Fest des Sankt Viktors (Schutzpatrone des Dorfes), findet die Corsa dei Buoi (Ochsenrennen)statt, welches eine Variante des jährlichen Rennens ist, das in Caresana abgehalten wird. Das Rennen wurde wahrscheinlich während der Zeit veranlasst, als die Pest durch diese Umgebung gefegt ist. Am Anfang wurden die Einwohner von Asigliano dazu aufgerufen, 4 Paar Ochsen in der Alleelea dla stassionfreizulassen,während dasDeus Teorum Militumgesungen wurde, 1856 von Felice Frasi komponiert, damaliger Dirigent des Orchesters des Vercelli-Doms.Heutzutage haben sich die Festivitäten geändert und bewegen sich zwischen Flohmärkten und Shows, Tanveranstaltungen und Diners, sie wandern aber nie weit von der Tradition ab.

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