Gemeinden des Gebiets

Quarona

Diese Gemeinde ist sehr alten Ursprungs und ist im Sesiatal aufgrund ihrer Wollspinnereien, die zu den weltweit bekanntesten Kaschmirproduktionsstätten zählen, das wichtigste Zentrum für Textilindustrie.

Im Zentrum befindet sich die Villa Rolandi, heutzutage Sitz der Gemeindebibliothek und einst im Besitz der angesehensten Familie von Quarona.

An der Hauptstraße, die die Kommune kreuzt, steht die Pfarrkirche des Heiligen Antonius (1667 geweiht): die Fassade ist mit einem Gemälde von Giacomo Filippo Monti dekoriert, das die Heiligen Antonius von Padua und Christoph wiedergibt. Innerhalb der Kirche gibt es Fresken, die vom Anfang des 20. Jahrhunderts stammen. Dort befinden sich auch die aus dem 17. Jahrhundert stammenden Gemälde von Pier Francesco Gianoli des Heiligen Vinzenz Märtyrer und der Seligen Panacea (in der Kapelle rechterhand). Hier gibt es auch ein Basrelief in Carraramarmor zu bewundern, das ebenfalls der Seligen Panacea gewidmet ist. Die Kirche beherbergt andere Werke der gaudenzianischen Schule und Holzskulpturen von großem Wert.

Die Kirche „San Giovanni al Monte" liegt Mitten im Grünen und beherrscht Quarona vom Monte Tucri herab. Sie wurde im 4. Jahrhundert n. Chr. geweiht und ihr Inneres ist fast zur Gänze mit Fresken geschmückt, von denen die ältesten aus der Zeit um das 14. Jahrhundert stammen. Sie kann über einen Saumpfad erreicht werden, der von der „Piazza del mercato" (Marktplatz) ausgeht und dann zur Kirche der „Beata Panacea al Monte" (16. Jahrhundert) weiterführt: diese letztere Kirche wurde, so erzählt man sich, an jenem Ort errichtet, an dem die junge Panacea gepeinigt worden war. In ihrem Inneren gibt es kostbare Fresken des 17. Jahrhunderts zu sehen, welche Szenen aus dem Leben der Seligen darstellen.

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