Gemeinden des Gebiets

San Germano Vercellese

Dies ist ein bedeutendes Reisanbauzentrum, durch das die alte Via Francigena durchführt.

An der „Piazza Mazzini" erhebt sich die Pfarrkirche „Parrocchiale di San Germano", deren Bau auf die Jahre 1754-60 zurückgeht. Die alte baufällige Pfarre wurde im 18. Jahrhundert abgerissen, um Platz für die neue Pfarrkirche zu schaffen. Hierbei handelt es sich um ein klassisches Beispiel des Piemonteser Barock, wo bereits der neoklassizistische Einfluss sichtbar werden. Die Oberfläche der Fassade ist in vereinfachte geometrische Felder untergliedert; alles ist klar und systematisch verteilt. In der oberen Flucht befinden sich drei Mosaike: in der Mitte San Germano d’Auxerre, Schutzpatron des Ortes; links der selige „Antonio Della Chiesa", ein Dominikaner, der 1394 in San Germano geboren wurde; und rechts der selige „Guido De Spatis", ein Franziskaner, der im 13. Jahrhundert in San Germano geboren wurde.

Die ellipsenförmige Kuppel erhebt sich über der Hälfte des Schiffes und wurde von Vittone geschaffen. Der Innenraum strahlt eine große Harmonie zwischen den reichhaltigen Formen und dem vergoldeten Stuck. Über dem Hochaltar und den sechs Seitenaltaren hängen großartige Leinwandmalereien, die Heilige darstellen.

Links von der Kirche befindet sich die aus dem 16. Jahrhundert stammende Kirche „Chiesa del Corpus Domini", jetzt als Saal für Versammlungen verwendet wird. Auf der „Piazza Mazzini", vor der Pfarrkirche, steht das Haus von Giuseppe Deabate (1857 – 1928): es ist ein seltsames Gebäude aus dem 19. Jahrhundert aus dekoriertem Stein, das an Häuser in den Bergen erinnert. Nur einige Schritte entfernt von der „Piazzetta Dante Alighieri", wo der gewaltige Glockenturm emporragt, befindet sich einer der Türme des antiken „Castello".

Zurück auf der Staatstraße Nr. 11 lässt man den Gutshof von Strella links liegen und durchquert ein paar Minuten später den Ort Cascine Strà: um 1159 wurde hier ein Hospital für die Pilger gegründet, das den Namen „San Giacomo apostolo" (Hl. Jakob der Apostel) trug und mit ungeheurem Vermögen der adeligen Familien von Vercelli, darunter der Familie Bicchieri, ausgestattet wurde. Die jetzige Kirche „Chiesa di San Giacomo" wurde 1737 auf den Ruinen der alten Kirche und des Hospitals neu aufgebaut.

In 1 km Entfernung führt rechts eine kleine Straße in die Ortschaft Montonero, Sitz der alten Pfarre, möglicherweise aus Abstammung der Benediktiner.


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